Trittleisten Gummi: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei den allerersten V50-Modellen bis irgendwann 1964 waren die verbauten Gummileisten höher gezogen und die ersten zwei Befestigungslöcher pro Leiste am Ende vernietet.
Bei den allerersten V50-Modellen bis irgendwann 1964 waren die verbauten Gummileisten höher gezogen und die ersten zwei Befestigungslöcher pro Leiste am Ende vernietet.
Bei (zumindest meiner) ''deutschen'' V50 1.Serie mit Schwanenhals-Rücklicht hatten auch die Gummizapfen teilweise einen weiteren Abstand, so daß die Montage der heute noch erhältlichen Gummitrittleisten nur mit viel Stauchung möglich ist.
Bei (zumindest meiner) ''deutschen'' [[Merkmale V 50 1.Serie|V50 1.Serie]] mit Schwanenhals-Rücklicht hatten auch die Gummizapfen teilweise einen weiteren Abstand, so daß die Montage der heute noch erhältlichen Gummitrittleisten nur mit viel Stauchung möglich ist.
Der Rollerladen bietet derzeit (2011) exklusiv [http://www.rollerladen.com/products/de/Chassis-Anbauteile/TrittleistenaZierleisten/Trittleistensatz-V50-Gummi-1-Serie-breit.html Nachfertigungen] an


[[bild:Gummitrittleisten.jpg|Gummitrittleisten; hier leider nicht ganz passend]].
[[bild:Gummitrittleisten.jpg|Gummitrittleisten; hier leider nicht ganz passend]].
[[Kategorie:Instandsetzung]][[Kategorie:Restauration]]
 
[[Kategorie:Vespa Smallframe Anbauteile]]

Aktuelle Version vom 16. Dezember 2011, 17:33 Uhr

Bei einigen Vespa 50-Modellen (V5A1T) wurden als Vorläufer der späteren Alu-Trittleisten mit eingeschobenem Gummiprofil ausschließlich aus Gummi bestehende Trittleisten mit Gummizapfen an der Unterseite, die durch entsprechende Löcher im Trittbrett zu ziehen sind, verbaut.

Ob Alu- oder Gummitrittleisten verbaut waren, kann man am größeren Durchmesser und größeren Anzahl der vorhandenen Löcher bei den letzteren erkennen.


Montage[Bearbeiten]

Die Trittleisten sind unterschiedlich lang (und zwar nicht nur die auf dem Tunnel zu denen auf den Trittflächen), also empfiehlt es sich, mal trocken auszulegen und zu überprüfen, wohin welche denn gehört. Die äußeren Trittleisten haben zudem einen andern Querschnitt und sind so profiliert, daß sie in die Sicke des Trittblechs eingreifen. Da die Leisten durch die Klemmmontage der Gummizapfen nicht mehr ohne weiteres zerstörungsfrei für den Lack demontierbar sind, bitte gut aufpassen, daß ihr die Leiste richtigrum habt.

Der Durchmesser der Löcher sollte 6,5 - 6,8 mm betragen. Falls neu lackiert wurde kann es schon mal sein, daß die Löcher etwas aufgebohrt werden müssen. Angeblich schließen die Gummizapfen dann aber so dicht mit dem Blech ab, daß die Lochkanten nicht nachlackiert werden müssen. Bei einer Neulackierung würde ich schon vor dem Lackieren im blanken Blech wahrscheinlich Löcher mit 7,0 mm Durchmesser bohren.

Die Gummitrittleisten werden zur Montage ca. 1 Minute in heißes Wasser (ca. 60-80°C) gelegt. Dadurch wird die Trittleiste weich und die Gummizapfen lassen sich dann von oben nach unten mit einer Zange bei kreisenden Bewegungen durch die Löcher ziehen. Erleichtert wird das Durchziehen durch das Betupfen der Gummizapfen mit Glyzerin, Fett, Vaseline o.ä. Auch Benzin scheint zu „flutschen“, wohler wäre mir jedoch bei den ersteren Schmiermitteln.

Die Leisten auf dem Mitteltunnel werden montiert, indem man mit einem ca. 4 mm-Dorn (ohne Spitze, z.B. Inbusschlüssel) genau von oben über den Zapfen kräftig drückt. Keine Angst, der Gummi hält das in einem hohen Maße aus! Es war auch schon zu lesen, daß sich die Zapfen mit einem Gummihammer einschlagen lassen.


Achtung: Bei den allerersten V50-Modellen bis irgendwann 1964 waren die verbauten Gummileisten höher gezogen und die ersten zwei Befestigungslöcher pro Leiste am Ende vernietet. Bei (zumindest meiner) deutschen V50 1.Serie mit Schwanenhals-Rücklicht hatten auch die Gummizapfen teilweise einen weiteren Abstand, so daß die Montage der heute noch erhältlichen Gummitrittleisten nur mit viel Stauchung möglich ist. Der Rollerladen bietet derzeit (2011) exklusiv Nachfertigungen an

Gummitrittleisten; hier leider nicht ganz passend.